{"id":46,"date":"2019-07-14T17:22:07","date_gmt":"2019-07-14T17:22:07","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.weitschreiter.de\/?p=46"},"modified":"2019-07-17T12:00:55","modified_gmt":"2019-07-17T12:00:55","slug":"hausberge","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.weitschreiter.de\/?p=46","title":{"rendered":"Hausberge"},"content":{"rendered":"\n<p>Fotos zum Beitrag <a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/photos\/share\/hvoN8IxZIXb527oE7f0gp4BZTNF4t8tz4Ltgv7Glimh\">in diesem Album<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Als M\u00fcnchner beginnen ab dem Loisachtal \u00f6stlich die Hausberge, die ich h\u00e4ufiger am Sonntag morgen bewandert habe. So auch den Aufstieg zum Heimgarten, \u00dcberschreitung zum Herzogstand, Abstieg zum Walchensee und dann \u00fcber den Jochberg zur Tutzinger H\u00fctte. Leider keine Tour f\u00fcr den vorausgesagten Dauerregen. Also umgeplant: Im Tal am Kochelsee vorbei nach Benediktbeuren, und dann Aufstieg zur Tutzinger H\u00fctte \u00fcber regenfreundliche Forstwege. So lief ich die neunte Etappe wirklich meist im Regen. Daf\u00fcr war ich schnell unterwegs und schon gegen 15 Uhr an der Tutzinger H\u00fctte. Eigentlich hatte ich erwartet wegen des schlechten Wetters die H\u00fctte fast f\u00fcr mich allein zu haben, aber weit gefehlt. Es war Montag, und alle am Samstag am Marienplatz gestarteten M\u00fcnchen-Venedig Wanderer hatten am Montag diese H\u00fctte als Zwischenstation. Das ergab viel Mut zusprechen am Abend in dieser Gruppe, nach den ersten 500hm vor vielen Tausend mehr.<\/p>\n\n\n\n<p>Die zehnte Etappe begann in Wolken, es klarte aber schnell\nauf. Die lange Schlange vor dem Fr\u00fchst\u00fccksbuffet lie\u00df mich nur ein M\u00fcsli und\neinen Kaffee nehmen, um fr\u00fch loszukommen. Immerhin sollte es bis zum Tegernsee\ngehen. Und der fr\u00fche Vogel sieht die Steinb\u00f6cke: Zwei Herden an der Benediktenwand,\nbeide sehr entspannt. Ein kurzer Pfiff (ich wusste gar nicht dass Steinb\u00f6cke wie\nMurmeltiere wanderwarnpfeifen), und die Herde macht den Weg frei. Am Brauneckabstieg\nhat sich seit meiner letzten Besteigung w\u00e4hrend eines Urlaubs in Lenggriess\nviel ver\u00e4ndert. Ein gro\u00dfes Wasserbecken f\u00fcr Pistenschnee, neue Wege. Nur der\nuntere Teil sah bekannt aus, und der \u201eFerien auf dem Bauernhof\u201c Streidlhof ist\nauch noch da. Wie sch\u00f6n. Schnell die Isar \u00fcberquert und auf zum Geierstein Aufstieg,\nder Tegernsee wartet. Leider wurde der Weg mit jedem H\u00f6henmeter unpassierbarer.\nDer Schnee im Winter hat wohl viele B\u00e4ume gelegt. Ich musste unter B\u00e4umen, \u00fcber\nB\u00e4ume klettern, durch unmarkierte Bereiche aufsteigen. Bei etwa 1200m H\u00f6he reichte\nes mir, und ich zweigte zu einer Forststra\u00dfe ab, die den Geierstein und\nFockenstein s\u00fcdlich umgeht. Kurz vor der Aueralm (wo es eine H\u00fctte mit\nGetr\u00e4nke-Selbstbedienung gab, the trail provides) f\u00fchrte diese Weg wieder auf\nden E4, der dann nach Bad Wiessee abstieg. In Bad Wiessee kurz \u00fcberlegt da\nSeefest im Rottach zu besuchen, aber dann nur Salat, Bulgur und Semmeln vom\nSupermarkt um die Ecke gegessen und das Ludwig-Kapitel dieses Blogs\ngeschrieben. Hier ist tiefstes Hausberg-Land: Schon oft bin ich beim Tegernseelauf\num den See gelaufen, oder mit dem Fahrrad hingefahren um zur Aueralm oder zum\nWallberg aufzusteigen, und vieles mehr. <\/p>\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen dennoch ein erstes Mal: Mit dem Boot\n\u00fcbersetzen nach Tegernsee, denn die elfte Etappe f\u00fchrt zum Schliersee,\nhoffentlich fr\u00fch genug f\u00fcr eine Besichtigung bei Slyrs (Whisky vom Schliersee),\nund endend in Fischbachau am Fu\u00dfe des Wendelsteins. Von Tegernsee aus war\nNeureuth schnell erstiegen, der Schliersee umrundet, und p\u00fcnktlich zur\nMittagszeit war ich bei Slyrs. Da musste ich mich gleich mit Spaghetti\nBolognese mit Whisky in der Bolognese belohnen. Anschlie\u00dfend eine\nDistillerief\u00fchrung. Sehr interessant: Malz aus Niederbayern wird selbst\nger\u00f6stet, die F\u00e4sser sehen alle aus wie neu, bis auf ein paar Ausnahmen f\u00fcr\nExperimente. Und man kann sein eigenes Fass lagern lassen, ab 4000\u20ac ist man\ndabei. Im Shop dann sehr bedauert, dass ich ja alle Eink\u00e4ufe bis zum K\u00f6nigsee\ntragen m\u00fcsste. Also nur zwei keine Fl\u00e4schchen gekauft. Probiert habe ich den \u201e1501\u201c,\nder auf 1501m am Spitzingsee gelagert wird. Da k\u00e4me keine Schotte mit: Der\nh\u00f6chste Punkt dort, der Ben Nevis, ist mehr als 150m Meter tiefer gelegen.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die zw\u00f6lfte Etappe \u2013 \u00fcber den Wendelstein zur Mitteralm\nan der Zahnradbahn von Brannenburg &#8211; war am Nachmittag Regen angesagt, wie auch\nf\u00fcr die Tage danach. Also fr\u00fch aufbrechen und noch mal Sonne tanken. Nach\nKilometern war diese Etappe die k\u00fcrzeste des ganzen Weges (unter 20km), also\nnahm ich mir am Wendelstein viel Zeit f\u00fcr den Gipfelweg, den Panoramaweg, die\nH\u00f6hle (wo ich noch nie war) und eine leckere Erbsensuppe mit Aussicht \u00fcber\neinen guten Teil der Strecke bisher. Benediktenwand und Zugspitze waren gut zu\nerkennen. Gegen 14 Uhr dann Abstieg zur Mitteralm, wo ich um 16 Uhr mit der\nWarnung empfangen wurde, dass sie gerade renovieren: Es g\u00e4be Zimmer mit Strom\nund Bodenbelag, aber weder M\u00f6bel noch T\u00fcren. Also bekam ich mein eigenes Zimmer\nmit Matratze auf dem Fu\u00dfboden. Auch gut, vor allem weil es draussen p\u00fcnktlich\nanfing zu regnen. Auf Wiedersehen Hausberge, das Inntal und die Chiemgauer\nBerge \u00f6stlich davon rufen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fotos zum Beitrag in diesem Album Als M\u00fcnchner beginnen ab dem Loisachtal \u00f6stlich die Hausberge, die ich h\u00e4ufiger am Sonntag morgen bewandert habe. So auch den Aufstieg zum Heimgarten, \u00dcberschreitung zum Herzogstand, Abstieg zum Walchensee und dann \u00fcber den Jochberg zur Tutzinger H\u00fctte. Leider keine Tour f\u00fcr den vorausgesagten Dauerregen. 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